Arbeitssicherheit 2013


 


 

Vorbeugen ist besser als Heilen 

Mit Paul Kälin von Ecopoint 

Am Donnerstag 16. Mai trafen wir Erfa Köche uns zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Stapfer Stiftung in Horgen. 

Mit beeindruckenden Beispielen hat Herr P. Kälin die Wichtigkeit der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes aufgezeigt. 

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz betrifft uns alle. Wollen wir auch in Zukunft mit möglichst wenig Unfällen und Gesundheitlichen Gefährdungen am Arbeitsplatz konfrontiert werden. 

Das Bundesamt für Unfallverhütung setzt Richtlinien und setzt vor allem bei den Betriebsunfällen an, obwohl die Nichtbetriebsunfälle 2/3 der Unfälle ausmachen. 

Das Gastgewerbe ist nicht der Suva unterstellt, verfügt aber seit kurzem über eine Branchenlösung. 

Das Kantonale Arbeitsamt kontrolliert die Betriebe, ob ein System zur Unfallverhütung und Gesundheitsschutz vorhanden ist. 

Der Arbeitgeber trägt die Verantwortung, dass die Richtlinien umgesetzt und eingehalten werden. Der Arbeitgeber beauftragt MA zur Ausführung der Sicherheitsmassnahmen. Verantwortlich sind wir alle. 

Die Folgen von Arbeitsausfällen sind verheerend. Bedenkt man, dass ein Tag Arbeitsausfall dem Betrieb Kosten in der Höhe zwischen Fr. 600.—bis Fr. 800.—verursachen. 

Gründe für das Unfallrisiko NBU: Sport, Freizeit, 

Die häufigsten Arbeitsunfälle die gemeldet werden BU: Stechen und Schneiden (35%), Ausgleiten(25%), Anschlagen (9%), Einklemmen (6%), Verbrennungen (5%), Übrige (20%). 

Arbeitsassoziierte Probleme: Sehschwierigkeiten, Gehörschädigung, chronische Entzündung der Schleimbeutel, Infektionen, Mehlallergie. 

Es ist nichts klar wenn man nicht darüber gesprochen hat. Unsere Plicht ist es die MA zu Schulen, geeignetes Material bereitzustellen und zu dokumentieren. (z.B Schutzmaske, säurebeständige Handschuhe, Brille, Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter über sämtliche Reinigungsmittel müssen auf Papier vorhanden sein). 

Anhand praktischer Beispiele haben wir das TOP (T=technisch, O=organisatorisch, P=Personenbezogen) die Massnahmen zur Risikoverminderung erarbeitet 

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Paul Kälin von Ecopoint für den interessanten, praxisbezogenen und lehrreichen Nachmittag. 

Bevor wir zum gemütlichen Teil übergingen, führte uns Frau I. Meier, Geschäftsleitung, durch die Stapfer Stiftung, die vor kurzem Um- und Neugebaut wurde. 

PS: Hast du gewusst, wenn du mit aufrechter Haltung eine Last von 25 kg hochhebst, belastet das deinen 5. Lendenwirbel mit 45 kg. Hebst du die gleiche Last mit gebeugtem Rücken und gestreckten Beinen (90° Beugung) muss derselbe Wirbel 350 kg aushalten…. Es muss einen Grund geben, dass wir das aufrechtgehen erlernt haben. 

Bericht: Andrea Röllin